Sie machen schnell Braun aber wie wirken sie genau? Hier möchten wir Ihnen die Wirkweise der Selbstbräuner ein wenig näher bringen und Ihnen erklären, wie die Bräunungscremes ohne schädliche Chemie auf ganz natürliche Weise eine gesundheitlich unbedenkliche Bräune erzeugen.

Wie wirken Bräunungscremes (Selbstbräuner)?

Bräunungscremes (Selbstbräuner) sind beliebt, zaubern sie doch binnen nur weniger Stunden eine gesunde Bräune auf die Haut. Ganz ohne schädliches UV-Licht und ganz ohne Sonne. Aber wie wirken die Cremes und was veranlasst die Haut dazu braun zu werden? Hier erklären wir Ihnen, wie der Inhaltsstoff DHA in der Haut wirkt und was während der Behandlung mit Selbstbräunern geschieht. Wenn Sie mehr über die möglichen Hautreaktionen und eventuelle Allergien erfahren möchten, lesen Sie unsere Infos zum Thema Allergien durch Benutzung von Selbstbräunern.

Wirkung von Selbstbräunern

Die Bräunungscreme, oder auch Selbstbräuner genannt, weil sie eine ganz natürliche Bräune völlig ohne Sonnenlicht erzielen kann, erzeugt die bräunende Wirkung durch den Inhaltsstoff Dihydroxyaceton (kurz DHA). Das DHA ist eine körpereigene Zuckerart, die zur Verwendung in der Bräunungscreme jedoch künstlich hergestellt wird. Beim Auftragen auf die Haut reagiert das DHA mit den Proteinen und den Aminosäuren in der obersten Hautschicht, der sogenannten Hornschicht, und färbt diese braun. Da sich die Hornschicht alle paar Tage selbst erneuert, hält auch die Wirkung der Bräunungscreme bei häufiger Anwendung nur wenige Tage an, für eine weitere Bräunung muss erneut gecremt werden. An manchen Körperstellen ist die Hornschicht dicker als an anderen Stellen, z.B. an Ellenbogen und Knien sowie an Händen und Füßen ist sie besonders ausgeprägt. Da diese Stellen von Natur aus brauner sind, sollten sie beim Auftragen der Bräunungscreme ausgespart werden, da die zusätzliche Wirkung von DHA diese Stellen zu dunkel einfärben würde.

Wirkung schon innerhalb weniger Stunden

Die Wirkung der Bräunungscreme entfaltet sich innerhalb weniger Stunden, wobei sich die Nachhaltigkeit mit zunehmender Anzahl der Anwendungen verlängern kann. Je höher der Anteil DHA in der Bräunungscreme ist, desto dunkler ist der erzielte Farbton. Die angebotene Farbpalette reich von einer leichten Bräune bis zu einem schokoladenbraun. Bei manchen Personen zeigt DHA keine Wirkung, Forscher führen diese ausbleibende Reaktion auf eine zu geringe Menge der entsprechenden Proteine in der Hornschicht zurück, sichere Befunde stehen hierzu allerdings noch aus. Ca. 10-15% der Bevölkerung sind hiervon betroffen. Zwar erzielen Selbstbräuner eine braune Verfärbung der Haut, doch sie ist hinsichtlich der Schutzfunktion gegenüber direkter Sonneneinstrahlung nicht mit natürlich vorgebräunter Haut zu vergleichen. Bräunungscremes filtern das Sonnenlicht nicht und schützen damit die Haut auch nicht vor dem gefährlichen UV-Licht. Ein zusätzlicher Sonnenschutz ist daher unbedingt erforderlich, auch weil man einen nahenden Sonnenbrand wegen der durch die Bräunungscreme erzeugte Bräune möglicherweise erst später bemerkt als ungebräunt.

Mit oder ohne Sonnenschutzcreme?

Verschiedene Hersteller von Bräunungscremes haben sich diesem Problem angenommen und die Bräunungscreme mit einer Sonnenschutzcreme kombiniert. Vor direkter Sonneinstrahlung schützende Bräunungscremes erkennt man am Lichtschutzfaktor, der auf der Verpackung angegeben sein muss.
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